Saturday, September 20. 2008Flash Camp - Actionscript 3.0
Eine Ankündigung in eigener Sache: Vom 20. bis 24. Oktober halten Christian und ich einen fünftägigen Intensiv-Workshop zu Flash und ActionScript 3.0 in München. Nähere Infos und eine Buchungsmöglichkeit finden sich bei der entwickler akademie.
Monday, November 26. 2007ActionScript 3.0 Quiz
A quick quiz regarding ActionScript 3.0 (no prizes, unfortunately) and global and local variables.
a) What is the result of this code? b) What is the result of this code? c) (Bonus question) Why?! Wednesday, January 24. 2007XSLT, XPath 2.0 und XQuery 1.0
Gestern hat das W3C die neuen Versionen von XSLT, XPath und XQuery veröffentlicht. In der Praxis noch am wenigsten eingesetzt wird sicherlich XQuery. Die Abfragesprache für XML-Dokumente verspricht aber gerade bei XML-basierten Datenbanken zumindest in der Abfrage einen etwas einheitlicheren Ansatz.
XSLT und XPath bilden wie bisher gewohnt eher eine Einheit. XPath wird in der Realität hauptsächlich mit XSLT verwendet. Die Neuerungen von XSLT werden in einer eigenen Sektion des Standarddokuments erläutert. Besonders hervorzuheben ist die Einbindung von XML Schema. So berücksichtigt beispielsweise die Sortierung mit xsl:sort den Datentyp. Und auch Funktionen wie substring sind bei typisierten Daten mit dem falschen Datentyp nicht mehr anwendbar. Neben grundlegenden Änderungen im Umgang mit Whitespace gibt es außerdem noch einige neue Elemente: xsl:sequence fügt einer Sequenz neue Elemente hinzu. Die Sequenz in XSLT ähnelt einigen Konstrukten aus der Programmierung, die verschiedene Werte speichern. Ein anderes neues Element ist xsl:result-document, mit dem Sie aus XSLT einen Ausgabebaum mit einer eindeutigen URI produzieren. Thursday, January 11. 2007
OnClick für RadioButtonList Posted by Tobias
in ASP.NET (deutsch) at
12:43
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Wer eine RadioButtonList in ASP.NET per JavaScript ansteuern möchte, benötigt für die einzelnen Radiobuttons und die zugehörigen Labels ein onclick-Event. Einen guten Tipp wie das zu bewerkstelligen geht, gibt Shane Shepherd. Allerdings wird hier serverseitig OnDataBound verwendet. Sind die Daten aber nicht gebunden, sondern werden direkt ListItems erstellt, können Sie auch OnPreRender verwenden:
In der Funktion geht man dann die Listelemente durch und fügen als Attribut onclick hinzu. Der Wert ist hier die gewünschte JavaScript-Funktion mit einer Referenz auf das aufrufende Element (this): Natürlich könnte man das auch von Hand mit HTML-Controls realisieren. Auf diesem Wege erhält man sich allerdings die komfortablen Hilfen der RadioButtonList. Friday, August 11. 2006From Mambo and phpShop to Joomla! and VirtueMart
Today I had a "nice" experience with an update from Mambo and phpShop to Joomla! and VirtueMart. Our customer imports his products into the shop, using automatically generated CSV from his database. Well actually, he did import: after the update he had a mysterious problem: the products had wrong names, wrong categories and so on. I checked the field configuration in VirtueMart, everything was like before. Then I went to the class
ps_csv. After some time, I found the problem: they just cut one CSV value out of the $data array, because it is not used anymore and has created some export problems (so they say). That means all entries after with the index 14 or higher are in the wrong position. There are two fixes: the ugly one is commenting out the lines in ps_csv (arround line 120), the nicer one is to fix the CSV export. So if you are doing a similar update, be aware of this annoying change!
Tuesday, August 8. 2006Arrabiata Solutions-Website
Nach längerer Vorbereitung ist nun die Website unserer Webprojekt- und Gestaltungsfirma Arrabiata Solutions GmbH online. Dort finden sich neben Informationen über unsere Tätigkeitsfelder und bisherigen Projekte auch einige Leseproben von unseren Artikeln.
Tuesday, August 1. 2006Web 2.0 von Tim O'Reilly
Zwar ist der Beitrag schon etwas älter, aber Tim O'Reilly fasst in seinem Artikel "What Is Web 2.0" hervorragend zusammen, worum es aus wirtschaftlicher Sicht bei Web 2.0 geht. Zugegeben, die Begriffsabgrenzung ist schwierig und aus technischer Sicht ist eher Ajax als Web 2.0 zu bezeichnen. Tim O'Reilly betont allerdings vor allem die Bedeutung von Daten und Datenaufbereitung und sieht in Web 2.0 einen Schritt in Richtung neuer Firmen, die das Web prägen und prägen werden.
Thursday, March 16. 2006Saubere Nicht-Programmierer
Zurzeit ist eine teils heftig geführte Debatte im Gange, was Güte und Richtlinien für HTML- und CSS-Code angeht. Die Paradigmen sind nicht ganz so straff, wie bei der Programmierung, es geht also nicht um Einrückungen, CamelCase und andere Namenskonventionen, sondern um die Ausführung bestimmter Aufgaben. Da Browser tolerante Wesen sind, nehmen sie an HTML- und CSS, was sie bekommen können. Und wenn es dann noch browserübergreifend aussieht, heißt das für viele schon, die Tastatur in die Ecke zu stellen und die Arbeit abzuschließen. Ein extremer Fall ist TV.com unterlaufen und wurde auf The Daily WTF, einer Seite für die täglichen Katastrophen der IT-Technologie genüsslich verrissen. Die dort vorgeführten Beispiele zeigen CSS-Klassen, die per Leerzeichen (soweit korrekt) getrennt, mit Bindestrichen (auch noch korrekt) benannt sind und einer Namenskonvention folgen, die der Kurzform der Befehle entspricht:
<div class="mr-5 f-xbig f-bold">1.</div> mr-5 steht also beispielsweise für eine Klasse, die nur den Befehl margin-right: 5px enthält. .mr-5 {margin-right:5px;} Alle f-Klassen sind für die Schriftformatierung und enthalten als zweites Wort ihren jeweiligen Zweck. Der Entwickler hat also quasi die Befehle für Inline-Stylesheets einfach nur ein wenig abgekürzt. Natürlich funktioniert dieses System, aber es ist an sich genau das Gegenteil von dem, was mit CSS erreicht werden soll – nämlich Trennung von Layout und Inhalt. Ganz abgesehen davon wird es auf Dauer die Wartung erschweren, da jeder neue Designer zuerst einmal das System kapieren muss. Als Fazit zu dieser Geschichte: Ich bin an sich ein wenig unglücklich darüber, wie hart und unnachgiebig die Diskussionen im HTML- und CSS-Bereich im Moment geführt werden. Da ist eine Maßeinheit für Schriften auf einmal Dogma und CSS-Hacks schwanken zwischen absolut notwendig und völliger Blödsinn. Es scheint, dass sich die Technologie-Glaubenskämpfe hier nur auf ein anderes Level verlagert haben. Trotzdem ist der oben gezeigte Ansatz natürlich Blödsinn, standardfern und wird auf Dauer zu unflexibel und problembehaftet sein. Außerdem ist er für mich ein Beweis, dass HTML und CSS heute mehr denn je auch von Entwicklern ernst genommen werden sollten. Zwar handelt es sich dabei nicht Programmierung, wie auf The Daily WTF in trauter Eintracht festgehalten wird, aber als entscheidende Schnittstelle zum Nutzer hat auch dieser Code ein wenig Mühe verdient. Ein Beitrag aus meiner Kolumne für das dotnet-Magazin. Friday, October 21. 2005Mambo bei Hanser
In der Content Management-Bibliothek, die wir beim Hanserverlag betreuen, ist unser neuestes Werk erschienen: 434 Seiten zu Mambo für Einsteiger und Fortgeschrittene. Wir hoffen, dass der ausführliche Rundumschlag dabei hilft, erfolgreiche Mambo- oder Joomla!-Projekte zu realisieren. Wir selbst sind mit diesem Open Source-CMS ausgesprochen zufrieden und setzen es in einigen Projekten ein.
Inhaltsverzeichnis, Vorwort und Leseprobe finden sich direkt bei Hanser. Mambo zählt zu den erfolgreichsten, besten und am häufigsten eingesetzten Open Source-Content Management Systemen der Welt. Kein Wunder also, dass ein wenig Verwirrung in der Webgemeinde herrschte, als auf einmal von einem "neuen" CMS Joomla! die Rede war. Nicht nur das schon von Yahoo! bekannte Ausrufezeichen hinter dem Namen hat also überrascht. Vorausgegangen war Joomla! ein Streit zwischen dem Rechteinhaber von Mambo, Miro International, einer australischen Webfirma, und der Kernentwicklergemeinde. Miro hat eine non-profit-Organisation, die Mambo Foundation, gegründet und dort die Rechte von Mambo hin übertragen. Diese Foundation soll auch die weitere Steuerung des Mambo-Projekts übernehmen. Über diese organisatorischen und Lizenz-rechtlichen Fragen kam es zum Streit, der schließlich dazu führte, dass einige Entwickler das Joomla!-Projekt ins Leben riefen (http://www.joomla.org/). Das heißt, aktuell exisitieren zwei Projekte mit nahezu der gleichen Mambo-Version. Joomla! hat ein paar Patches eingespielt, verwendet aber ansonsten für Joomla! 1.0 und 1.0.1 die Mambo-Version 4.5.2.3, die auch Basis des Hanser-Mambo-Buches ist (http://www.joomla.org/content/view/154/52/). Das Mambo-Projekt selbst steht ebenfalls bei der Version 4.5.2.3. Die Erweiterungen und sämtliche Beispiele und Inhalte funktionieren aktuell mit Mambo und Joomla!. Der Betrieb der Mambo-Webserver http://www.mamboserver.com/ und http://mamboforge.net/ ist gewährleistet. Insofern steht einem Einsatz von Mambo oder Joomla! und natürlich auch einem Einsatz des Hanser-Buches nichts entgegen. Interessant wird wie sich die zwei Projekte in Zukunft entwickeln. Zu erwarten ist auf jeden Fall, dass sie sich in der nächsten größeren Version (Mambo 5, Joomla! 2) deutlich stärker unterscheiden werden. Das heißt, bei einem großen Versionswechsel müssen Sie sich dann für eines der beiden Projekte entscheiden. Dies ist allerdings nicht vor Ende 2006/Anfang 2007 zu erwarten. Beide Projekte werden dann wohl auf PHP 5 basieren und auch in der Architektur umgestaltet werden. Allerdings sind hier Prognosen noch schwierig zu treffen. Im Momment machen Sie auf jeden Fall keinen Fehler, wenn Sie auf eines der beiden Projekte setzen, denn Sie können nach wie vor auf das komplette Mambo-Universum mit all seinen Erweiterungen setzen. Tuesday, October 4. 2005Spannungsbogen
Wie alle Jahre lädt Microsoft in den Sommermonaten zur TechEd und zur TechEd Europe. Die TechEd fand dieses Jahr vom 5. bis zum 10. Juni in Orlando statt, die TechEd Europe ging gerade in Amsterdam zu Ende. Aus Sicht des ASP.NET-Interessierten passt die TechEd mitten in den Spannungsbogen vor der kommenden Final von ASP.NET 2.0. Aktuell lanciert Microsoft mit einer breit angelegten Kampagne die Beta-2-Versionen von ASP.NET und vor allem von Visual Web Developer Express. Mit dem Claim „Mission bessere Websites“ wirbt Microsoft zur Zeit für den Einstieg in ASP.NET mit dem neuen Visual Web Developer Express. Eine solch stark ausgeprägte Werbeinitiative für eine Beta überrascht durchaus, freut aber natürlich alle, die sich für ASP.NET (noch) mehr Erfolg erhoffen – und dazu gehöre selbstverständlich auch ich. Trotzdem sollte nicht verschwiegen werden, dass der Spannungsbogen eigentlich nicht mehr so stark gespannt ist. Die Beta 2 ist schon ein „Feature Freeze“ – es können nur noch Neuerungen rausfliegen, keine mehr dazukommen. Entsprechend haben auch die TechEd-Konferenzen in Amerika und Europa wenig Neues zu ASP.NET gebracht, was nicht schon länger bekannt gewesen wäre. Die Änderungen gegenüber Beta 1 sollten Sie allerdings unbedingt beachten, wenn Sie bereits ausführlicher mit der ersten Version gespielt haben.
Und was fast noch wichtiger ist: Die Go-Live-Lizenz der Beta 2 erlaubt bereits produktive Anwendungen, was eindeutig beweist, wie viel Vertrauen Microsoft schon in ihre Beta-Software hat. Für das dot.net magazin bedeutet das, dass wir uns nun sehr intensiv mit Neuerungen auseinandersetzen und mit Artikeln beginnen, die Ihnen erste Einblicke vermitteln sollen. Und auch in der täglichen Projektarbeit werden bereits die ersten Beta-2-Projekte in die Planungsphase geschoben – damit bleibt die Wartezeit bis zum Erscheinen der Final von ASP.NET 2.0 im Herbst doch noch spannend. Ein Beitrag aus meiner Kolumne für das dot.net-Magazin, erschienen im Software & Support Verlag. Da die Kolumnen immer zeitverzögert online veröffentlicht werden, ist dieser Text Stand Juli 2005. Tuesday, September 6. 2005Aufgemöbelt
Als Bill Gates die neue Version des Internet Explorer ankündigte, war die Gemeinde der Webdesigner ziemlich überrascht. Zwar war klar, dass gerade die Sicherheitsdiskussion Microsoft zu weiteren Maßnahmen zwingen würde – nach dem doch recht restriktiven Service Pack 2 von Windows XP allerdings, das den Internet Explorer ein wenig abriegelt und auch einen Popup-Blocker integriert hat, erwartete ich weitere Aktivitäten eigentlich erst für Windows Longhorn.
Über die Gründe für die frühe Veröffentlichung einer neuen Internet-Explorer-Version gibt es wohl wenig zu diskutieren: Die Sicherheitsdiskussion setzte dem Image von Microsoft kräftig zu. „Microsoft-Bashing“ ist zwar schon lange Normalität, aber Sicherheitslücken, die man selbst nicht stopfen und auch nicht mit umsichtigem Verhalten verhindern kann, haben doch ein anderes Gewicht. Dazu kommt der große Erfolg des Mozilla Firefox. Der liegt zwar zum einen in der Sicherheitsproblematik begründet, zum anderen spielt aber sicher auch eine Rolle, dass er dem Internet Explorer in manchen Teilen funktional überlegen ist. Tabbed Browsing, das heißt Registerkarten in einem Fenster, fehlen im Internet Explorer – zugegeben, das ist kein Feature, das ich unbedingt brauchen würde. Dafür gefällt mir die sehr einfache Handhabung wie beispielsweise bei den Einstellungen. Im Internet Explorer brauche ich für einfache Dinge wie das Deaktiveren von JavaScript einige Klicks mehr und dazu noch eine kurze Orientierungsphase nach dem Motto „wo war das noch mal?“. Hinzu kommt, dass der Firefox aktuell zu den standardkonformsten Browsern gehört. Der Zeitplan sieht eine nicht öffentlich verfügbare Beta-Version des neuen Internet Explorer für Sommer diesen Jahres vor. Unter dem Codename „Ricon“ soll die neue Version die drei genannten Missstände ausräumen und unter anderem auch Alphatransparenz für PNG, RSS und International Domain Names unterstützen. Einen Termin für eine öffentliche Beta oder die finale Version gibt es allerdings noch nicht. Wer bis dahin schon Standardkonformität im Internet Explorer erreichen möchte, sollte sich die .htc-Lösungen von Dean Edwards ansehen. Er stellt bereits Fixes für die wichtigsten CSS-Probleme wie fehlende Selektoren und das Box-Modell bereit. Und angenehmerweise funktionieren diese auch mit dem Internet Explorer 5.x. Ein Beitrag aus meiner Kolumne für das dot.net-Magazin, erschienen im Software & Support Verlag. Da die Kolumnen immer zeitverzögert online veröffentlicht werden, ist dieser Text Stand Ende Mai 2005. Thursday, March 24. 2005Konfigurationsfragen
Die Konfiguration der eigenen Webanwendung ist in ASP.NET dankenswert einfach. In ASP.NET 2.0 soll sich daran wenig ändern, nur viel verbessern. Damit schneidet ASP.NET auch im Vergleich mit Konkurrenztechnologien nicht schlecht ab. Eine der Neuerungen in ASP.NET war die komplette Umstellung auf XML in den Konfigurationsdateien. Das hierarchische Konzept ist gut überlegt: Eine zentrale machine.config enthält die globalen Einstellungen, mit der web.config auf Anwendungsebene können anwendungsspezifische Optionen wie beispielsweise Cookie-loses Session-Management gesetzt werden. Wer noch granuliertere Möglichkeiten sucht, hat die Option, Unterordnern eigene web.config-Dateien zu verpassen.
Interessant ist auch der Vergleich mit PHP als vermutlich wichtigstem Wettbewerber: PHP kennt die php.ini als Hauptkonfigurationsdatei. Einige der Einstellungen sind nur in dieser Datei oder auf Serverebene zu lösen. In der Praxis treten Probleme vor allem beim Shared Hosting auf. Hier kann beispielsweise der safe_mode, eine Sicherheitseinstellung für Dateizugriff und ähnliches, zum Flaschenhals werden. In ASP.NET sind Schreibrechte zwar auch von Hoster zu Hoster unterschiedlich schwer zu erhalten, das Hauptproblem ist aber das für die meisten Anwendungen obligatorische Anlegen von virtuellen Verzeichnissen. Die Möglichkeiten sind hier sehr unterschiedlich: Manche Hoster bieten eigene Konfigurationsmöglichkeiten, andere richten auf Wunsch ein Verzeichnis ein oder benennen es um. Zum guten Ton gehört es, Konfigurationseinstellungen per Programmierung zu ändern. Hier bietet ASP.NET die Klasse ConfigurationSettings und sehr flexible Möglichkeiten. PHP bietet übrigens vergleichbares mit ini_set(). Besonders komfortabel gerade bei größeren Anwendungen ist die Möglichkeit, eigene Konfigurationseinstellungen zu definieren. Hier hat ASP.NET die Nase gegenüber PHP vorn. In ASP.NET 2.0 wird vor allem die Komfortfunktionalität verbessert. Die Beta von Visual Web Developer 2005 Express enthält bereits ein Konfigurations-Tool mit Weboberfläche. Zusätzlich wurde der Programmierzugriff noch einmal im aktuellen November-Release des NET Framework 2.0 geändert. Für die Konfigurationseinstellungen ist nun die Klasse ConfigurationManager zuständig. Die alte Variante mit ConfigurationSettings.AppSettings["Einstellung"] bleibt allerdings aus Gründen der Abwärtskompatibilität ebenfalls erhalten. Man darf sich also auf eine noch einmal verbesserte Variante einer schon guten Konfiguration freuen. Ein Beitrag aus meiner Kolumne für das dot.net-Magazin, erschienen im Software & Support Verlag. Thursday, March 10. 2005Beta-Jagd
Der Anfang des griechischen Alphabets zieht Techniker seit jeher in seinen Bann. Alpha und Beta bedeuten Spannung, neue Trends und vielversprechende Funktionen.
Neulich im SDA Forum des Software & Support Verlags auf der diesjährigen Systems: Die Frage macht sich breit, ob ein Unternehmen den Entwicklern den Freiraum lassen soll, sich mit neuen Versionen frühzeitig zu beschäftigen. Der Vertreter der Projektmanagementseite sagt sanft: „Ein bisschen.“ Dann werden die anwesenden Experten befragt. Die Aussage von sechs Beteiligten mit teilweise recht unterschiedlichem Hintergrund ist einhellig: „Also ich bin schon immer von neuen Technologien fasziniert!“ Nun, bei dieser Gruppe ist es verständlich: Sie alle, der Autor dieser Zeilen eingeschlossen, verdienen ihr Geld damit, bei neuen Technologien dabei zu sein. Aber auch unter Entwicklern, die ausschließlich produktiv arbeiten, ergeben sich auf Konferenzen intensive Dispute rund um die neuesten Entwicklungen. Und wenn Sie mich fragen: Das ist richtig so. Natürlich ist lösungsorientiertes Denken wichtig, eine Firma muss Geld verdienen und den C64 haben wir alle schon lange in die Ecke gestellt. Ein wenig Spielzeit schafft allerdings auch Spielraum für neue Gedanken und Einfälle. Und nichts regt die (berufliche) Phantasie mehr an als eine spektakuläre neue Technologie. Letztendlich haben auch Spielereien in Maßen ihre Berechtigung. Aktuell bedient die Firma Centron den Spieltrieb der Entwickler mit einem Betahosting-Angebot zu ASP.NET 2.0. Zum Einsatz kommt die erste Beta des .NET Framework 2.0 und die zweite Beta des MS SQL Server 2005 (Codename „Yukon“). Der Webspace umfasst für die Dateien 50 MB und noch einmal 50 für den Microsoft SQL Server. Meine eigene Spielwiese wurde in kurzer Zeit zur Verfügung gestellt und hilft mir nun dabei, für Sie in den nächsten Ausgaben Neuigkeiten zu ASP.NET 2.0 zu jagen. Auch Ihnen bei der Suche nach neuen Technologiewundern Weidmanns Heil! Ein Beitrag aus meiner Kolumne für das dot.net-Magazin, erschienen im Software & Support Verlag. Thursday, March 10. 2005Zahnlücken
Und geben wir es zu, auch uns als ASP.NET-Entwicklern wird es ein wenig mulmig, wenn wir von einer eklatanten Lücke in ASP.NET lesen. Beim Internet Explorer ist man das ja gewöhnt, aber das .NET Framework war doch bisher recht verschont geblieben, sieht man einmal von Slammer, dem netten MSDE-Wurm, ab. Die erste Lücke, die in letzter Zeit offenkundig wurde, war das JPEG-Leck im GDI+. Die Liste an betroffenen Systemen liest sich gewaltig. Allerdings behebt immerhin Servicepack 2 für Windows XP das Problem und für alle Probleme gibt es Updates. Wer also auf seinem Webserver das GDI einsetzt, um Grafiken zu generieren, ist gut beraten, sich abzusichern.
Das zweite aktuelle Leck ist fast noch ein schlimmeres Kaliber, zumindest für ASP.NET-Entwickler. Die Forms-Authentication oder zu Deutsch formulargestützte Authentifizierung hat ein Leck, über das der böswillige Nutzer eindringen kann. Dazu muss er nur in der URL auf das gesicherte Skript den Backslash mit einem Slash vertauschen bzw. für den Internet Explorer einfach %5 statt des Slash verwenden. Zuerst gemeldet wurde die Lücke auf der Mailing-Liste NTBugTraq. Von dort gelangte Sie über Blogs in die Welt. Hier finden Sie beispielsweise auch ein Testskript. Microsoft hat darauf reagiert und verrät die Umgehungsmöglichkeit per URL-Filter. Nun ist die Frage: Wer ist schuld an den Sicherheitslecks? Gerde für die Forms Authentication hätte das seit 2001 kostenlos zur Verfügung stehende Microsoft-Tool URLScan2 auch diese Lücke in den meisten Fällen stopfen können. Sind es also die armen Administratoren, die einfach besser aufpassen müssten? Das stimmt sicherlich teilweise, da viele Angreifer lieber populäre und gut dokumentierte Lücken verwenden, statt neue ausfindig zu machen. Ein Teil der Verantwortung liegt allerdings auch bei Microsoft. Im Moment gleicht das Spiel ein wenig dem Wettlauf von Hase und Igel – und Microsoft ist dabei kein besonders beeindruckender Hase. Zu guter Letzt sind auch wir Entwickler gefordert: Zum einen müssen wir sicher programmieren, zum anderen auch prüfen, was auf unseren Servern passiert. Denn wie die aktuelle Top-20-Studie der größten Sicherheitslücken beweist, ist unser Umfeld mit IIS, ASP.NET, Webbrowser etc. das Gefährdetste überhaupt. Ein Beitrag aus meiner Kolumne für das dot.net-Magazin, erschienen im Software & Support Verlag. Monday, November 8. 2004XAML vs. SVG
Mit XAML hat Microsoft einen wichtigen Teil der Oberfläche des neuen Windows "Longhorn" vorgestellt. Die Anhänger offener Standards sind allerdings verwundert, warum Microsoft nicht SVG eingesetzt hat, sondern eine eigene XML-Vektorgrafiksprache einführt.
Eine Diskussion, die Microsofts Entscheidungen zum Thema hat, wird schnell unsachlich. Vor allem die SVG-Gemeinde hat ablehnend reagiert. Auf den SVG Open 2004 in Tokio ist die negative Grundhaltung schon in Zynismus umgeschlagen. Als Dr. Philip Mansfield in seinem Vortrag über XAML erwähnte, dass als Stilsprache in Avalon nicht CSS zum Einsatz kommt, lachte der Saal. Allerdings klang das eher nach Galgenhumor. Irgendwie ist die Enttäuschung der SVG Community ja zu verstehen: Ihr bleibt kaum Hoffnung, neben XAML und Flash/SWF noch die eigene Lücke zu finden. Dazu hat Microsoft seine Gründe nicht immer einleuchtend kommuniziert. Beispielsweise ist der eigentliche Vektorgrafik-Part von XAML namens WVG (Windows Vector Graphics) in Syntax und Elementen SVG fast gleich - bis auf ein paar Schreibweisen. Der Blog des Microsoft-Mitarbeiters Wesner Moise führt als Gründe für WVG und gegen SVG an, dass SVG keine kompletten englischen Begriffe und keine echte Pascal-Case-Schreibweise bietet. Gleichzeitig erklärt der Beitrag aber, die Umwandlung sei doch recht leicht. Dies mag ja alles ein Teil der Wahrheit sein, unsensibel ist es jedoch allemal. Und auch alle, die SVG bisher eigentlich gar nicht interessiert hat, fragen sich natürlich, warum nicht der offene Standard verwendet wird. Einige gute Erklärungen schwirren durchaus durch die Blog-Landschaft: XAML ist eng integriert mit WinFX, es benötigt UI-Elemente, die SVG nicht bietet. Das Ziel von Microsoft ist ein Level von deklarativer Programmierung, bei der Design und Code vollständig getrennt werden können. Auch hier hat SVG aktuell nicht die Möglichkeiten. Dies, um nur ein paar Argumente zu nennen. Schließlich und endlich sind all diese Gründe verständlich. Allerdings bleibt das Gefühl, Microsoft hätte diese Nachteile umgehen und SVG erweitern können, wenn es SVG denn hätte verwenden wollen. Damit hätte Microsoft allerdings auch eine Menge an Kontrolle abgegeben. So bleibt uns also, auf XAML zu warten. Wenn Sie sich schon vorbereiten möchten, lesen Sie den Artikel über die XAML-Implementierungen von Drittanbietern. Ein Beitrag aus meiner Kolumne für das dot.net-Magazin, erschienen im Software & Support Verlag. |
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